Die Nidda - Am alten Mühlgrabenwehr - Oberhalb Eichelsdorf

 

                                                          

 
 

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Tageskarten zum Fliegenfischen an der Nidda

 

 

 

Hallo Fliegenfischer und Besucher unserer Homepage,

 

nachdem der Angelsportverein Nidda vermehrt Nachfragen nach Tageskarten zum Fliegenfischen in der Nidda erhalten hat, freuen wir uns über die gute Nachricht für interessierte Fliegenfischer:

 

Ab dem Saisonauftakt am 1. April 2008 besteht für Gastfischer die Möglichkeit, an unserer gesamten Salmonidenstrecke auf über 8 km mit der Fliege zu fischen.

 

 

Die Nidda entspringt auf über 700m Seehöhe im hessischen Vogelsberg und wird von unserem Verein auf 16 km Länge bewirtschaftet. Im Bereich unserer Salmonidenstrecke findet man noch große Bereiche, an denen die Nidda sich als  „Bergbach“ zeigt.

 

Bachforelle im Drill

 

 

Diese „Rotgetupfte“ macht ihrem Namen alle Ehre

 

Die Nidda ist in der Salmonidenstrecke größtenteils naturnah und unverbaut, doch selbst in den ausgebauten Abschnitten ist die Bachforelle der dominierende Fisch.

Bei einer Gewässerbreite von maximal 10m kann man zwar keine Fischerei wie an  Gewässern in Österreich erwarten, wir sind jedoch stolz darauf, dass wir einen guten Bachforellenbestand in unserem Gewässer haben, der sich zahlreich auf natürlichem Wege fortpflanzt.

 

Bachforellenwildling aus natürlicher Vermehrung

 

 

Wir besetzen maßvoll und mit Bachforellen aus der Region, die extensiv aufgezogen wurden, sodass weder der natürliche Bestand verfälscht, noch die zahlreichen Kleinfischarten (z.B. Mühlkoppe, Bachschmerle und Bachneunauge) dezimiert werden.

 

 

Bachforelle mit der Nymphe gefangen

 

 

40 cm Bachforelle mit wunderschöner Zeichnung

 

 

Man fängt bei uns also keine „Mast- und Trophäenfische“ mit kleinen Köpfen und großem Bauch, jedoch besteht immer die Chance, einen Wildling mit über 60cm und mehr als 2 kg zu erbeuten.

 

 

 

 

Bachforelle, 63 cm, 2250 gr. gefangen in der Nidda mit Nymphe

 

 

 

Bachforelle, 60cm, 2100gr gefangen in der Nidda mit Nymphe.

 

 

 

 

Verfehlte die magische „60“ nur um 1,5cm:

Bachforellenmilchner mit kapitalem Schädel und fast vier Pfund schwer.

 

Neben der Bachforelle kommen auch der Döbel, die Hasel und vereinzelt Regenbogenforellen vor. Die Regenbogenforelle wird von uns nicht besetzt, da wir keinen verfälschten Fischbestand mit nicht heimischen Arten im Gewässer fördern wollen.

 

 

 

Seltener Beifang im unteren Gewässerabschnitt: Rotfeder auf Nymphe

 

Über diesen Döbel rümpft sicher kaum ein Fliegenfischer die Nase

 

 

 

 

Auch Hasel fängt man im unteren Abschnitt mit der Trockenen

 

 

Unser großes Ziel ist die Wiedereinbürgerung der Äsche in der Nidda:

 

Im Jahr 2007 starteten wir mit 1200 Jungäschen unser Äschenprojekt.

 

Die Äschensetzlinge beziehen wir von der Fischzucht Keidel in der Rhön, die sich bereits einen Namen durch die Bestanderhalt der Äsche in der hessischen Sinn gemacht hat. Dieser Fischzucht ist es gelungen, aus „hessischen Äschen“ aus der Sinn zahlreichen Nachwuchs nachzuzüchten, mit dem nun auch der ASV Nidda versucht, die Äsche in ihrer Äschenregion der Nidda wieder heimisch zu machen.

Es werden zwar alle paar Jahre einzelne Äschen in der Nidda gefangen, jedoch gilt der Bestand als nahezu erloschen.

 

 

12-15cm lange Setzlinge werden langsam an die Wassertemperatur gewöhnt

 

 

Direkt nach dem Aussetzen formieren sich die Jungfische zu Schwärmen und suchen einen geeigneten Standort

 

Es ist uns bewusst, dass der Weg bis zum Erreichen einer stabilen Äschenpopulation lang sein kann, da wir auch nicht wissen, was die Winter mit ihren Kormoraneinflügen bringen. Jedoch haben wir berechtigten Optimismus, dass wir es schaffen können, den ehemals guten Bestand an Äschen in der Nidda wieder herzustellen. Hierzu wird auch jeder Euro, den wir durch den Tageskartenverkauf einnehmen, beitragen.

 

Bis dies jedoch gelingt, besteht verständlicherweise ein totales Entnahmeverbot für Äschen.

 

Der Besatz des letzten Jahres hat sich so erfolgreich entwickelt, dass bereits mehrere Äschen bis 21 cm Länge mit der Fliege gefangen wurden.

 

 

 

Bereits im Spätsommer 2007 waren die Äschen auf bis zu 21 cm abgewachsen

 

 

 

 

 

 

 Erfreulicherweise wurden im April 2008 drei größere Äschen bis ca. 38cm gefangen und selbstverständlich sofort schonend zurück gesetzt.

 

 

Der erste Beweis, dass die Äsche in der Nidda eine Zukunft haben kann, ist also erbracht.

 

 

 

Noch einiges zum Fliegenfischen in der Nidda:

 

Die Fliegenfischerei an der Nidda ab Eichelsdorf aufwärts bis zur Grenze unterhalb des Nidda-Stausees ist nicht ganz einfach, da der dichte und naturnahe Bestand an Ufergehölzen in Verbindung mit abnehmender Gewässerbreite das Werfen mit der Fliege erschwert.

 

 

Urwald pur: Hier wird „Pirschangeln“ zu einem besonderen Erlebnis

 

 

Wechselnde Strömungsrichtung und Gumpen zeichnen die naturbelassenen Abschnitte der Nidda aus

 

 

Bachabwärts finden sich jedoch viele Stellen, wo ungehindert geworfen werden kann.

 

Neben ruhigen Abschnitten oberhalb von Wehren findet man schellfließende Rauschen und  tiefe Gumpen, die den Fischen hervorragende Unterstände bieten.

Am Besten erwandert man das gesamte Revier mit der Rute in der Hand, was jedoch an einem Tag nicht zu schaffen sein wird.

 

 

 

Bachforelle mit Streamer gefangen: 44cm

 

 

Nicht nur Fische zeigen die Qualität eines Baches:

 

 

 

Flutender Hahnenfuß bietet Lebensraum für Fischnahrung und Jungfische

 

Auch kann man sehr oft Eisvogel und Wasseramsel beim Fischen beobachten, denn Fischen ist mehr als nur Fische fangen!

 

 

Wo die Blauflügelprachtlibelle massenhaft vorkommt, ist die Wasserqualität absolut in Ordnung

 

 

 

 

Lauert auf  Anflugnahrung: Bachforelle im klaren Wasser und bei Sonnenschein

 

 

 

Spannender Moment: Bachforelle kurz vor der Landung

 

 

 

 

 

Die Gewässergrenzen sind mit Hinweisschildern deutlich markiert und der Tageserlaubnis wird eine Übersichtskarte der Gewässerstrecke beigelegt, damit die Orientierung leicht fällt.

  

 

 

 

Wehr an der Köhlermühle: hier geht was!

 

 

 

 

Stillleben am Wehr

  

 

 

 

 

Ruhiges Wasser oberhalb und schnelles Wasser unterhalb:

abwechslungsreiches Fischen am Köhlermühlenwehr

 

 

 

Laichzonen für Bachforellen und Äschen:

Kiesbänke und überspülte Rauschen im Bereich Ober-Schmitten

 

 

 Übernachtungsmöglichkeiten für Gastfischer

 

Für Gastangler mit weiter Anfahrt bestehen in den Orten Eichelsdorf (Stadt Nidda) und Rainrod (Stadt Schotten) Übernachtungsmöglichkeiten.

 

In Rainrod (Stadtteil von Schotten) kann man im gemütlichen "Landgasthof Kupferschmiede" nicht nur eine Rast einlegen, sondern auch bei einem mehrtägigen Aufenthalt unmittelbar an der Nidda übernachten.

www.Landgasthof-Kupferschmiede.de

 

 

 

  Bedingungen der Fischerei an der Nidda (Tagesgebühr 20,00€):

 

  1.    Das Fischen ist nur mit Fliegenrute mit einer Fliege erlaubt.

(Nass-, Trockenfliege, Streamer oder Nymphe)

 

  1.   Es dürfen nur Einzelhaken als Schonhaken oder mit angedrücktem Widerhaken verwendet werden.

 

  1. Angelzeit ist eine Stunde vor Sonnenaufgang bis eine Stunde nach Sonnenuntergang.

 

  1. Das Hältern eines gefangenen Fisches ist selbstverständlich verboten.

 

  1.  Gewässerstrecke: ca. 8 km von der Brücke im OVAG-Fördergebiet Nidda-Kohden bis zur oberen Grenze am Nidda-Stausee.

     (Hinweisschilder am Gewässer, beiliegende Übersichtskarte)

 

  1. Die Entnahme von Fischen ist auf der Tageskarte, die innerhalb einer Woche an die Geschäftsstelle zurück zu geben ist, einzutragen.

 

  1. Außer Bach-, Regenbogenforelle und Döbel dürfen keine Fische entnommen werden. Alle anderen Arten und untermaßige Forellen sind schonend mit nassen Händen vom Haken zu lösen und zurück zu setzen.

 

  1. Der Karteninhaber hat sich auf Nachfrage gegenüber Vereinsmitgliedern, Fischereiaufsehern oder der Polizei auszuweisen.

     (Tageskarte und gültiger Fischereischein)

 

  1. Erlaubnisausgabe vom 01. April bis zum 14. Oktober.

 

 

Da in der Nidda im Gewässersubstrat, sowohl in den Kiesbereichen (Mühlkoppe, Bachschmerle) als auch im Fein-Sedimentbereich der Flachwasserzonen (Bachneunauge!), zahlreich Kleinfische vorkommen, sollte das Waten im Gewässer auf ein Minimum eingeschränkt werden!

 

 

Wir würden uns freuen, wenn die Fliegenfischer von unserem Angebot der Gastkarten regen Gebrauch machen.

 

Wir bitten um telefonische Rücksprache vor Kartenabholung unter 06043/984984 oder E-mail verein@asv-nidda.de oder per Fax 06043/984763 bei unserem 1.Vorsitzenden Stefan Drott.

 

Mit freundlichen Grüßen und Petri Heil,

 

Angelsportverein Nidda und Umgebung e.V. 1959